Kann kritische Gesellschaftstheorie noch etwas mit den Begriffen Revolution und Geschichte anfangen, nachdem die Alternative Sozialismus oder Barbarei im Nationalsozialismus entschieden worden ist? Wenn es darauf ankommt, »eine schon von der Barbarei gezeichnete Gesellschaft zu begreifen« (Enzo Traverso), also auch der Begriff der Revolution schon durch Auschwitz »angefressen« ist (Adorno), läßt sich dann auf diese Begriffe noch in emanzipatorischer Absicht rekurrieren?
Oliver Demny - Autor von Die Wut des Panthers - versucht hier keine offizielle lineare Geschichtsschreibung zu liefern, sondern eine Geschichtsschreibung ‘von unten’ zu verknüpfen mit einer Alltags- und Sexualitätsgeschichte, die Brüche aufzeigt und die Wurzeln heutiger Auseinandersetzungen in den USA zwischen den ‚Rassen’ beleuchtet.
ISBN-13: 3-389771-407-8 Ausstattung: br., 464 Seiten Preis: 21.00 Euro
„ fundierten und einer breiten Leserschaft anschaulichen “
Frankfurter Rundschau
„...AfrikaBilder stellt eine innovativ, materialreiche und fundierte kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Rassismus dar, der - in der Literatur sonst meist unberücksichtigt - hierbei die rassistische Diskriminierung und die (neo)kolonialen Verbrechen an Menschen schwarzer Hautfarbe in die aktuelle Diskussion um Rassismus einfügt.
Ein gutes, ein äußerst empfehlenswertes Buch!...“
terz
Eine Kritik der herrschenden Verhältnisse kann einer Theorie des Subjektes nicht entbehren. Der vorliegende Band gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte und gegenwärtige Situation dieser Projekte. Exemplarische Analysen u.a. zur Psychoanalyse deutscher Generationengeschichte, zur neoliberalen Subjektformierung und zur Kategorie Geschlecht, geben einen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven und Problemaufschlüsse kritischer Psychologien.