Änneke Winckel gelingt ein eindrücklicher Nachweis darüber, wie präsent die Bilder von den »Zigeunern« in Deutschland sind und wie tödlich deren Folgen auch heute noch sein können. Erstmals wird mit diesem Buch auf der Grundlage einer umfangreichen Auswertung von Tageszeitungen und Zeitschriften eine systematische Untersuchung des Antiziganismus in Deutschland seit 1989 vorgelegt. Ihre Analyse verdeutlicht anschaulich, wie sehr Kontinuitäten den heutigen Antiziganismus prägen.
Birgit Schmidt stellt Verbindungen her, die bisher unberücksichtigt blieben, nämlich die zwischen Volksfrontideologie, deutschem Nationalismus und Antisemitismus, den darauf basierenden Exilaktivitäten deutscher KommunistInnen, ihrer späteren Verfolgung als ehemalige »Westemigranten« in der DDR und den Inhalten vordergründig linker Literatur.
"Dieses Buch ist in diesen Zeiten ein überlebenswichtiges Antidot, wie zu seiner Zeit „Die Deutsche Ideologie“ von Marx. Bis in die Jungle World hinein finden sich ideologische Versatzstücke der neuen Kampfkultur. Kein Kampf der Nationen/Völker oder Rassen ist der Brandsatz zur Anstiftung zum Mord, sondern ein anscheinend gerne konsumiertes griffiges Konstrukt: Der Krieg der Zivilisationen." Konkret
Unter Verwendung zahlreicher Originalaussagen und bislang ungesichtetem Archivmaterial zeichnet Colins Weitz ein äußerst lebendiges Bild der Aktivität von Frauen in der französischen Résistance und bezieht auch den alltäglichen Widerstand mit ein. Die Schwierigkeiten, sich der Bewegung anzuschließen, kommen ebenso zur Sprache wie die Vorurteile, denen sie aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt waren. Doch ohne ihren Wagemut wäre die Résistance nicht denkbar gewesen.